| Erich Braun, Karl-Heinz Lamprecht
und Thomas Stolte waren schon etwas nervös, als es darum ging, den Verein
vor Millionen von Hörern vorzustellen. Aber die lockere Art der
Moderatorin Claudia Fyrnihs half über das Lampenfieber recht schnell
hinweg und hinterher war die einhellige Meinung "war ja gar nicht so
schlimm". Im Gegenteil - es hat viel Spaß gemacht.
Eine nette Dame aus der Plattenkisten-Redaktion sorgte für die
Betreuung vor und nach der Sendung. Der Gang durch das verschachtelte
Funkhaus wäre ohne ihre Hilfe auch sicher nicht möglich gewesen.
Hauptsächlich Büros oder Übungsräume des Rundfunkorchesters verbargen
sich hinter den vielen Türen, das Studio selbst war nur ein kleiner Raum
mit einem runden Tisch und Platz für 5 Personen. Viel Technik gab es -
außer einem Bildschirm und den Mikrofonen - nicht in dem Raum. Wie
Claudia Fyrnihs berichtete, wird aber das gläserne Studio, wo der
Computer das Programm bestimmt - ohne menschliche Wesen am Mikro - noch
nicht geplant. Aber man weiß ja nie...
Die drei Herren vom TSV mussten sich mit 5 Minuten Redezeit
begnügen, denn Hauptbestandteil der Plattenkiste ist nun mal die
Musik. Die wird nicht mehr eigenhändig von der Moderatorin
aufgelegt, sondern ist vom Computer vorprogrammiert. So wie der ganze
Sendeablauf auf einem Bildschirm genau abzulesen ist. Alle
abgegebenen Musikwünsche sind vom Computer "gemischt" worden -
auch unter Berücksichtigung des übrigens Programms und der weiteren
Plattenkisten in der Woche. Anders als bei anderen Sendern wird schon
darauf geachtet, dass nicht jeden Tag immer dieselben Lieder zu hören
sind.
Die Musik blieb aber trotzdem Nebensache bei den Anwesenden. Und die
Sendezeit war dann viel zu schnell vorbei. |