Wandern
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| Ansprechpartner:
Karl Bähre, Telefon: 05032/4634 |
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Wanderprogramm 2004
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August - Heidespaziergang um Müden / Örtze
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Himmel blau, Heide lila, Laune gut
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| Der oft gescholtene Sommer zeigt sich zumindest bei den Bordenauer
Wanderern immer von der guten Seite. Blauer Himmel am Morgen des 22.
August ließ alle fröhlich in die Autos steigen. Start der Tour war
Müden/Örtze, was nach 90 Minuten Fahrt auch recht zügig erreicht wurde.
Der Ort nennt sich nicht zu unrecht eines der schönsten Heidedörfer - es
sind wirklich schmucke Bauten dort anzuschauen. Doch viel Zeit für
Sightseeing blieb nicht, auf ging es - zunächst war von der Heide noch
nicht viel zu sehen, dafür viele Bäume, Feldwege, weiße Wolken am
Himmel. Schließlich ging es einen kleinen Hügel hinauf und schon standen
wir mittendrin: lila Heidefelder leuchteten uns an. |
"Fernsicht" - so heißt der Aussichtspunkt und er trägt seinen
Namen zu recht
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| Durch die Heide kann man nicht nur wandern, Radfahren oder reiten - man
kann auch etwas lernen. Während der Tour stießen wir auf den "Kieselgur-Rundweg"
- ein Lehrpfad über den Abbau von Kieselgur. |
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Kieselgur??? Dahinter verbergen sich Mikroorganismen (Kieselalgen), mit
einer schützenden Hülle. Diese fällt irgendwann auf den Meeresboden und
bildet so die Grundlage für den organischen Stoff. Alfred Nobel hat ihn als
wichtigsten Stoff zur Herstellung des Dynamits benutzt, ansonsten brauchte
und braucht man ihn Schleifmittel, zur Filtration von Bier und Wein und auch
in Kosmetika wird er verwendet. In der Heide wurde fast der gesamte
Weltbedarf an Kieselgur über viele Jahrzehnte abgebaut. 1994 lohnte sich
das nicht mehr und so sieht man nun überall Hinweisschilder, kleine Seen und größere
Gruben, als Zeugnisse der Vergangenheit.
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Blick hinunter in eine der zahlreichen ehemaligen Gruben
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Das obligatorische Gruppenfoto mitten im Heidekraut
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Fotos: Claudia Stolte
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