| Sie werfen nicht nur die Kugel; sie erkunden nicht nur die nähere und
weitere Umgebung zu Fuß und per Fahrrad - die Bouler und Wanderer vom TSV
Bordenau verstehen auch, Feste zu feiern. Zu den Höhepunkten der
Festwoche zum 10- bzw. 20-jährigen Bestehen der kombinierten Sparte
"Pétanque und Wandern" gehörten der Grillabend am Freitag und
der festliche Kommers am Sonnabendabend im Hotel zum Damhirsch.
Das Wetter ist bei derlei Veranstaltungen ja die halbe Miete, und dabei
ging's mit Blitz, Donner und gewaltigen Regenschauern am Dienstag los. Mit
einiger Verspätung konnte jedoch das Eröffnungsturnier (53 Teilnehmer)
am Dienstag abgewickelt werden. Von da an gab's nur eitel Sonnenschein -
beim Sport und beim Feiern.
Der Mittwoch stand im Zeichen des Jugendtrainings: eine erstmalige und
sehr gelungene Aktion, um den Nachwuchs zum Boulespielen anzuregen. Nach
einem allgemeinen Training am Donnerstag wurden am Freitag beide Spartenhälften
aktiv: die Wanderer trafen sich zu einer zweistündigen Radtour rund um
Neustadt, während die Boulespieler den zahlreich angetretenen
Vorstandsmitgliedern des TSV eine Einführung ins Pétanquespiel gaben.
Das anschließende gemeinsame Grillen (Wanderer, Pétanquer und Vorstand)
bei schönstem Hochsommerwetter wird allen als ein Höhepunkt der
Festwoche in Erinnerung bleiben.
Nach einer weiteren gemeinsamen Bouleaktion am Sonnabend (Wanderer und
Boulisten) folgte am Abend ein Festessen im Hotel zum Damhirsch. Dazu
waren auch die Vorsitzenden des TSV Dieter Scholz und Renate Kloster sowie
der Vorsitzende des Sportrings Neustadt Gerhard Müller gekommen. Neben
gutem Essen und Trinken genossen die Teilnehmer einen Diavortrag mit der
Chronik der Abteilung, die Spartenleiter Ulrich Kemmler liebevoll
vorbereitet hatte und präsentierte. Zum kleinen Kulturprogramm gehörten
noch zwei Lesungen Bordenauer Autoren und die Aufführung eines Sketches.
Die Woche klang am Sonntag mit einem Kleinturnier mit befreundeten
Boulespielern der Nachbarvereine SV Frielingen und TSV Stelingen aus. Die
Vielfalt der Aktivitäten, bei denen das Feiern nicht zu kurz kam, hat
allen Beteiligten Freude bereitet und ist der schönste Lohn für die
viele Arbeit, die Ulli Kemmler mit seinem Vorbereitungs- und
Organisationsteam investiert hatte. |