Wanderprogramm 2010
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Juni - Wochenende im Bamberg
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Die Fahrt 2009 war kaum abgehakt, da
ging es auch schon an die Überlegungen für das gemeinsame Wochenende 2010.
Heraus kam Bamberg - Faszination Weltkulturerbe.
Bamberg ist
Weltkulturerbe? Und wo genau liegt es ...? An der Autobahn Richtung Süden
links ab. Gleich 34 Bordenauer meldeten sich zu dieser Fahrt an. Dafür wurde
ein Bus gechartert und der nette, freundliche Herr Hesse fuhr und begleitete die
Gruppe die gesamten vier Tage. |
Start war um 7 Uhr, die Fahrt verlief recht zügig,
einige kleinere Pausen und schon nach knapp fünf Stunden war Bamberg
erreicht. Ein kleiner Spaziergang bei schönstem Sonnenschein Richtung
Rathaus brachte die ersten Eindrücke. Und dann ging auch bereits die
Stadtführung los. |
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| Häuserzeile am Wasser |
Kauzige Bewohner .... |
| Die große Gruppe wurde aufgeteilt und zwei Stadtführer
erzählten alles wichtige zu Bamberg, seinen Kirchen, Bauwerken und
sonstigen Heiligtümern. Dazu gehört auch der Bamberger Dom mit dem
Grabmal von Papst Clemens II. und dem berühmten "Bamberger Reiter"
Auch das Kaisergrab von Heinrich II. und seiner Frau Kunigunde, den
Schutzheiligen der Stadt findet sich im Dom. |
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Die Innenansicht vom Dom
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Clemens II oder was davon übrig ist ...
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Kunsthistorisch hat Bamberg viel zu bieten. Viele Kirchen, das
Karmelitenkloster aus dem 12. Jahrhundert und jede Menge Baudenkmäler.
Im Jahr 1993 bekam die Stadt den Titel "Weltkulturerbe" verliehen -
für eine der größten vollständig erhaltenen Altstadtensembles Europas.
Wie die Stadtführer erklärten, sollte auch Bamberg im Zweiten Weltkrieg
bombardiert werden, die Flugzeuge kreisten bereits über der Stadt. Aber
dichter Nebel verhinderte den Abwurf der Bomben auf - aus allierter
Sicht - wichtige Ziele und so wurde die Stadt kaum zerstört. Das kommt
den Touristen aus aller Welt heute zugute. |
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Das Rathaus beeindruck mit seinen kunstvollen Malereien
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| Nach der Stadtführung fuhr die Gruppe zum gebuchten Hotel. Hier gab
es ein gemeinsames Abendessen und die verdiente Erholung vom ersten Tag.
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Am nächsten Morgen wurde zunächst noch ein wenig gebummelt und Karl
Bähre zeigte einige interessante Punkte, die er bereits im Vorfeld
erkundet hatte. Im schönen Rosengarten der "Neuen Residenz" hiess es
dann auch ausruhen, bevor eine Schifffahrt auf der Regnitz als fester
Programmpunkt gestartet wurde. Bei sengender Sonne brachten
Regenschirme auf dem Oberdeck nur wenig kühlenden Schatten. Der Kapitän
an Bord gab sein Wissen über den Hafen und seine Umschlagsmengen weiter. |
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Auch wenn es so aussieht: Regen war nicht erwünscht
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Der Bamberger Hafen
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Eine Schleusung war auch mit dabei
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Gemütliche Terasse am Wasser
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Der Samstag endete mit einem Besuch im schattigen Biergarten
oberhalb von Bamberg. Hier gab es alles, was ein Norddeutscher von einem
bayrischen Biergarten erwartet. Bier in Maßkrügen, Leberkäs, Weißwürste
und vieles mehr. Allerdings - es gab die Bamberger Spezialität Rauchbier
auf der Getränkekarte, ein Test für die Geschmacksnerven. |
Am Sonntag stand die Besichtigung von
diversen Sehenswürdigkeiten in Oberfranken auf dem Programm. Mit dem Bus und
einem ortskundigen Reiseleiter ging es morgens zunächst zur Wallfahrtskirche
"Vierzehnheiligen". Diese Kirche wurde erbaut, nachdem ein Schäfer auf dem
Feld ein nacktes Kind gesehen haben will - das ihm zudem aufforderte, "hier"
eine Kapelle zu bauen. Mit den Heiligen sind die vierzehn Nothelfer in allen
Lebenslagen gemeint. Es gibt mehrmals im Jahr Prozessionen an hohen
Feiertagen zu dieser Kirche. Dort fand beim Auftauchen der Bordenauer Gruppe
ein Gottesdienst statt - die Kirche war prall gefüllt und das hat wohl auch
Methode. Viele Gläubige hatten kleine Klappstühlchen dabei - die
Kirchenbänke reichen wohl selten.
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Schon von weitem zu sehen: "Vierzehnheiligen"
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| Weiter ging die Fahrt durch die schöne Fränkische Schweiz.
Vorbei an vielen alten Burgen und Schlössern, die zumeist weithin sichtbar
auf den Hügeln lagen. Zu den meisten Bauten wusste der Reiseleiter eine
Geschichte zu erzählen. |
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Liebliche Landschaft
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Abzweigung verpaßt? Nein, der ist nicht echt ... !!
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Als nächster Stopp stand der Ort "Sanspareil" auf
dem Programm. Diese ungewöhnliche Bezeichnung wird der Markgräfin
Wilhelmine zugeordnet, die beim Anblick "Sanspareil - ohne gleichen"
ausrief. Nach ihrer Idee entstand ein Felsengarten, der zum Bummeln
und Staunen einlädt. |
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Das nächste Ziel Gößweinstein besticht mit einer Burg
hoch auf dem Fels. Noch besser war aber die Mittagspause im Schatten. Bei
lecker Schweinebraten oder Rührei mit Pfifferlingen liess es sich gut
speisen. Danach ging die Tour weiter bis nach Pottenstein. Dies ist quasi
ein offizieller Hauptort des Tourismus. Mit Burg (natürlich!) und netten
Fachwerkhäusern. Und mit wenigen Menschen, die wg der Hitze im Haus blieben
- und vor allem das Achtelfinalspiel der WM Deutschland-England gucken
wollten. Die Bordenauer dagegen konnten die erste Hälfte im Bus am Radio verfolgen,
bei Beginn der zweiten Halbzeit war das Hotel mit seiner Bowlingbahn und der
großen Leinwand erreicht.... |
| Und schon war es Montag und die Heimreise stand an! Aber
die Bordenauer begaben sich nicht einfach auf die Autobahn. Vorher stand
noch eine Rundfahrt durch den Steigerwald und die Mainschleife auf dem
Programm. Bei hochsommerlichen Temperaturen liess es sich im
klimagekühlten Bus aushalten - aber zur Besichtigung musste die Gruppe
des öfteren aussteigen. Eine Reiseführerin erzählte vom Wein und
den (erneut) vielen wichtigen Gotteshäusern. |
Erstes Ziel war (natürlich!) die Kirche "Maria im
Rosenkranz" - hier gab es einen Abriss zur Geschichte und zu gestohlenen
Schätzen. Schön kühl war es in der Kirche. Draußen im Weinberg prallte
die Sonne auf die noch kümmerlichen Trauben.
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Auf dem Weg zur Kirche
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Weinberge, Kirchen und viel blauer Himmel
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| Bei der Fahrt durch die Mainschleife gab es viele
schmucke kleine Weindörfer zu sehen. Man konnte sich vorstellen, dass es
bei Weinfesten im Herbst hoch hergeht. |
groggy an der Hauswand
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aber dies war nicht die Ursache!
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| Die Reiseleiterin erläuterte einige Besonderheiten und
Berühmtheiten aus der Mainschleife. Bekannteste Orte sind u.a. Sommerach
und Volkach. Im letzteren Ort war dann auch das offizielle Programm
zuende. Bei gutem Essen im schattigen Hinterhof liessen sich die
Bordenauer die örtlichen Köstlichkeiten noch mal schmecken, bevor es
endgültig auf die Heimreise ging. |
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Dem Reiseleiter/Wanderwart Karl Bähre gebührt der Dank der Gruppe
für die gut organisierte Fahrt. Generalstabsmäßig geplant und
durchgeführt. Respekt |
Vierundreißig "Heilige" ??
Nicht wirklich ...
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Vor dem Kirchenportal "Vierzehnheiligen"
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Hier weitere Fotos vom Wochenende - einfach auf
die kleinen Bilder klicken
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Komplett ALLE Fotos und Text: Claudia Stolte
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