Fußball/Alte Herren

Trainer: Kai-Uwe Ullrich, Tel: 05032/913138
Trainingszeiten: Mi 18.30 - 20 Uhr 

Saison 2001/2002

Hintere Reihe von links nach rechts:  Bernd Bockhop, Uwe Gehle, Jörg Bludau, Torsten Müller, Kai-Uwe Ullrich, Andreas Knaack, Rolf Glade, Klaus Henke, Reinhard Klemann, Coach Andreas Brackmann
Vordere Reihe von links nach rechts: Thomas Pienkoss, Ralf Bludau, Hans Neumann, Dirk Honsa, Andreas Reinke, Karsten Girwert, Ralf Scharnhorst, Reiner Gehle.
Es fehlen: Thomas Ludewig, Andreas Tremer

Juni 2002

Die Saison 2001/2002:

An dieser Stelle sollen nicht alle Spiele und Ereignisse Erwähnung finden , aber einige Begegnungen und Anekdoten möchten die Verfasser (nicht ohne eine Menge Ironie und Augenzwinkern) der Nachwelt überliefern. Dabei ist jedem Leser selbst überlassen, wie ernst er die Zeilen nimmt. 

Gerüchte über das Gesicht der neuen Mannschaft für die Saison 2001/2002 gab es schon lange.
Aber als dann beim ersten Training plötzlich ne Menge Frösche über den Platz hüpften war klar – jetzt geht das Hauen und Stechen um die Stammplätze los.

Einige Unbedarfte konnten aber selbst mit den bekanntesten neuen Gesichtern nichts anfangen. So verwundert es auch nicht, dass der designierte Mannschaftsbetreuer Andreas B. aus B. Bernd B. aus N. fragte, wer er denn sei. Das verdutzte Gesicht des wie ein bunter Hund bekannten Neustädter Fußball-Beckenbauer für mittelmäßig Begüterte überraschte da nicht. 

Freundschaftsspiele gab es einige. Einziger Prüfstein war dabei aber wohl der FC Mecklenhorst. Und das Spiel hatte auch echten Lernwert, denn erst seitdem ist in der AH des TSV bekannt, warum, wie und von wem eine Mauer beim Freistoß aufgestellt wird. 

Dann wurde es ernst: Pokalspiel beim Rivalen Wacker. Laute alte Bekannte gab es da zu begrüßen und auszuschalten, was aber nicht eben jedem so gelang, wie er sich das vorgenommen hatte. Auch die raffiniert ausgeklügelte Defensivtaktik mit jeweils 5 Vorstoppern und Sonderbewachern ging bedauerlicherweise nicht auf. Zudem  fehlte noch Rommel (er war nach dem Weinfest übern Lenker vom Fahrrad abgestiegen) und  Bocki hatte noch nicht so recht Lust. Warum soll ich den Ball so quälen dachte er sich und schoss den entscheidenden Elfmeter dem Wacker-Torhüter in die Arme. Selbst Chefpsychologe und Ex-Nationalspieler Jacek Malecha konnte nach dem Schlusspfiff trotz aufmunternder Worte den untröstlichen Schützen nicht beruhigen. 

Ein echter Prüfstein stand an zu Zeiten des Vater- und Kind-Zeltens. Große Teile der Mannschaft weilten am Irenensee und hatten 24 Stunden am Tag ein Auge auf ihre Kinder. Dabei wurde das Bierglas dann aber auch schon mal als Fernglas benutzt. Mit diesem Handicap ging die neu formierte Mannschaft in das Auswärtsspiel beim SC Langenhagen II. Erstmals auf sich aufmerksam macht in diesem Spiel R. Glade, der 2 mal traf. Erwähnt werden muss auch, dass D. Honsa sich wagemutig in jeden Schuss geworfen hat und seit einem Zusammenprall mit U. Förster  den Rüssel ständig zu hat. Darüber hinaus bot Schiedsrichter Jens Schönborn - zumindest aus Sicht der Gäste- eine ausgezeichnete Leistung. 

Spätestens an dieser Stelle der Vorrunde wird auch den lesefaulen in der Alten Herren klar: Mögen die fußballerischen Qualitäten des Andreas Knaack nach Meinung mancher auch nur sporadisch aufblitzen, so haben wir doch in ihm auch jemanden, der messerscharf, präzise und auf den Punkt formuliert Berichte an die Neustädter Zeitung weiterleitet. Spötter nennen ihn deswegen auch „Den Lektor“. Beispielhaft dabei das Bemühen, jeden Mitspieler mal im Bericht zu erwähnen. 

Am 15.09.01 dann der vorläufig einzige Punktverlust beim SC Garbsen. Keiner erreichte Normalform und da der Meistermacher und Coach A. Brackmann nicht anwesend war und so die Mannschaft nicht gewohnt gut einstellen konnte, war das 0:0 für den Fußballkenner auch keine Überraschung. 

Der MTV Meyenfeld (7:0) und der TSV Schloß Ricklingen (3:0) wurden im Vorbeigehen mitgenommen. Erwähnenswert lediglich, dass nach einer starken Partie als Libero Thomas Ludewig lange verletzt ausschied. Insgeheim kam er damit natürlich Andreas B. entgegen, der hatte ab sofort nämlich einmal weniger die Qual der Wahl. 

Der nächste Knaller dann das 6:1 beim SV Resse. Nicht das das Ergebnis überraschend gewesen wäre, aber „a new star was born“: Das Spielgeschehen wurde überstrahlt vom ersten glanzvollen Auftritt von Torsten „Pansek“ Müller. Einige Zuschauer behaupten noch heute, an jenem denkwürdigen Vormittag erstmals ein Fußballspiel in Zeitlupe gesehen zu haben. 

Spannender da schon das Heimspiel gegen den TSV Berenbostel. Diese Begegnungen waren immer schon hochklassige Partien, geprägt durch spielerische Klasse, Kampf, Rasanz, Technik, Ehrgeiz, Spannung, ........ .

Aber zurück zum Spiel: Entschieden wurde die Partie, in der Rommel durch einen bösen Rüsselcheck frühzeitig außer Gefecht gesetzt wurde, durch 2 Tore von Wilmots Glade und den Dolchstoß von Schwubi Klemann. 

Ernüchterung dann beim 8:4-Auswärtssieg gegen den RSV Seelze. Bezeichnenderweise wieder ohne Anwesenheit des ausgebufften Taktikers A. Brackmann.
Als besonders spektakulär bleibt dabei ein Flugkopfball eines Bordenauers in Erinnerung, der aber lediglich für Seismographen interessant war (Fachleute maßen eine Erschütterung von Stärke 3 auf der Richterskala) und zudem den Platz der Gastgeber begradigte.

Nicht erst jetzt zum Ende der Rückrunde, sondern im Grunde genommen „from the very first beginning“ haben sich auch noch weiter Personen in der Betreuung rund um die Mannschaft verdient gemacht. Zum einen unser „Wasserwart“ Klaus Henke, der zwar manches Mal verflucht wurde, weil wieder nur Wasser und kein Glühwein zur Pause gereicht wurde, der aber immer die Wasserhaushalte zu regulieren wusste. Zum anderen Volker „Dagobert“ Riemann (die Älteren unter uns kennen ihn noch), der immer wieder durch seine Nähe zur Mannschaft und die freundliche Art des Geldeintreibens ein gerngesehener Gast war. 

Start der Rückrunde: Der TSV Godshorn wurde 5:1 verputzt, der TSV Meyenfeld 5:0. Als besonders denkwürdig blieb dann Anfang März der Moment in Erinnerung, an dem die Gebrüder Bludau erstmals beim Training auftauchten. 

In dieser Phase lag dann auch der Trainingsmittwoch, als sogar die Erste abgefiedelt wurde und sich nach Abpfiff der besorgte Pansek bei Dresche erkundige, was es denn für ein Gefühl sei, zu verlieren....
Sehenswert dann das Heimspiel gegen den SC Langenhagen II: 5:4 der Endstand. Hier zeigte sich wieder einmal, dass der TSV Bordenau ein guter Gastgeber ist und gern Geschenke in Form von leicht zugelassenen Gegentoren verteilt.
Besonders schwer tat sich die Mannschaft dann beim Auswärtsspiel gegen den TSV Schloß Ricklingen. Die vermeintliche taktische Meisterleistung des Teamchefs, das erste Mal von Beginn an mit der Doppelspitze Knaack/Rommel zu spielen, erwies sich dabei nur als mäßig erfolgreich. 

Im Heimspiel gegen den SV Resse dann brannten einige Bordenauer wie nie zuvor. Bocki war fest entschlossen, ohne Handschuhe anzutreten und selbst Schwubi war bereit, trotz Temperaturen von weniger als 20 Grad auf seinen geliebten Norwegerpullover zu verzichten. Doch die feigen Resser traten nicht an und so musste die Meisterschale von Corda Meyer-Girfelder und Ariane „Egidius“ Ludewig ohne voraus gegangene sportliche Herausforderung überreicht werden. Dennoch stieg die Stimmung ständig: Champagnerduschen, Polonaisen und atemberaubende Luftgitarren-Soli sowie Pansek’s legendäre Ansprache blieben in guter Erinnerung (sofern denn noch nach abschließendem Bacardi überhaupt noch Erinnerung da war...). 

Der Titel war damit bereits gewonnen, doch im nächsten Heimspiel gegen den RSV Seelze wollte man nun auch sportlich Meister werden. Doch diesmal zeigte sich, dass die Frösche doch nicht so blind sind, wie alle sagen......Ohne Bocki und Rommel, die der Ersten schnell mal den Klassenerhalt sichern mussten, dazu Jörg verletzt und auch Hansi nicht dabei, kassierten wir nicht unverdient die erste Saisonniederlage.

Beim TSV Berenbostel konnte dann noch einmal gezeigt werden, dass man Fußball spielen kann. Ein verdientes 2:2 nach einem ansehnlichem Fußballspiel war der Saisonabschluss, der anschließend noch gebührend gefeiert. Die letzten Mohikaner verirrten sich unter Anführung von Kapitän Girwert noch ins DGH, wo den Basketballern gezeigt wurde, wo bei der Alten Herren der Hammer hängt.  

Statistik:

 

Name

Einsätze

Tore

                   Bludau, Jörg

6

2

Bludau, Ralf

8

18

Bockhop, Bernd

12

4

Degen, Wolfgang

2

 

Förster, Uwe

2

 

Gehle, Reiner

13

2

Gehle, Uwe

11

 

Girwert, Karsten

11

 

Glade, Rolf

13

9

Henke, Klaus

6

 

Honsa, Dirk

12

 

Klemann, Reinhard

9

4

Knaack, Andreas

10

8

Ludewig, Thomas

7

1

Marquardt, Siggi

1

 

Müller, Thorsten

5

 

Neumann, Hans

12

7

Pienkos, Thomas

8

 

Reinke, Andreas

10

 

Scharnhorst, Ralf

9

2

Schönborn, Jens

2

 

Tremer, Andreas

8

 

Ullrich, Kai

10

 

Viezens, Olaf

3

 

Ohne die Einsätze aus dem Spiel in Godshorn

Verfasser: 2 unbekannte Freunde der Mannschaft

12.05.02
Alte Herren vorzeitig Meister!!

Die Alte-Herren-Mannschaft des TSV ist bereits am drittletzten Spieltag in der Kreisklasse Meister geworden und ist mit momentan 10 Punkten Vorsprung auf den Verfolger TSV Berenbostel nicht mehr einzuholen.
Trotzdem der SV Resse am 11.05.02 als Gegner nicht zum Spieltag in Bordenau antrat und die Punkte somit kampflos dem TSV Bordenau gutgeschrieben werden, wurde die vorzeitige Meisterschaft gebührend gefeiert. Vor und im Sporthaus ging es hoch her, mit einem kleinen Rahmenprogramm, das von einigen Leuten aus der Mannschaft bereits im Vorfeld vorbereitet wurde. Dazu gehörte auch eine Meisterschale, die immer wieder herumgereicht und mit den entsprechenden Jubelgesängen gefeiert wurde.
Die letzten zwei noch ausstehenden Begegnungen gegen den RSV Seelze (Heimspiel 01.06.02) und den Verfolger TSV Berenbostel (auswärts am 08.06.02) sind ohne Einfluss auf die Meisterschaft. Sie werden aber trotzdem noch einmal ernst genommen, um auch in diesen zwei Spielen ohne Niederlage zu bleiben. 
Schon jetzt lässt sich behaupten, dass die Spielzeit 2001/2002 für die alte Herren eine gelungene Saison und eine runde Sache war. Das ist auch sicher ein Verdienst der gesamten Mannschaft und der im Umfeld aktiven Personen. Besonders hervorzuheben sind dabei Corda Girwert und Ariane Ludwig.

Turnier gewonnen

Am 26./27.Januar 2002 hat der TSV Wacker Neustadt sein traditionelles und gut besetztes Hallenfußballturnier für alte Herren-Mannschaften veranstaltet. Die Mannschaft des TSV Bordenau trat dabei in einer Gruppe mit Wacker I, Berenbostel, Mühlenfeld und Rodewald an.

Nachdem die Vorrunde ohne Niederlage mit 10:1 Punkten und 20:4 Toren erfolgreich beendet war, traf man im Halbfinale auf die Mannschaft von Wacker II. In diesem Spiel gab es ein verdientes 5:3 und so stand man im Finale erneut dem TSV Berenbostel gegenüber, gegen die in der Vorrunde der einzige Punktverlust hingenommen werden musste (1:1).

Das Finale verlief dann erwartungsgemäß spannend, aber am Ende setzte sich unsere Mannschaft verdient mit 3:2 durch. Dreifacher Torschütze war Ralf "Rommel" Bludau.  


 
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