Wanderprogramm 2010
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April: Wanderung im Wiehengebirge
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Schon Tage vorher hörte man im Radio: Sonntag wird es warm und sonnig. So kam es dann auch. Um kurz vor 8 Uhr trafen sich 23
Wanderlustige für einen Ausflug ins Wiehengebirge. Dies liegt in
Ostwestfalen, mit dem Zug von Wunstorf aber schnell in 30min erreicht. |
| Startpunkt war Porta Westfalica - hier stieg die Gruppe aus und sah das
Ziel bereits vor Augen: das Kaiser-Wilhelm-Denkmal |
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| Aber einfach hochkraxeln war natürlich nicht. Es ging
zunächst in den Wald hinein und dann auf historischen Wegen mal auf,
mal ab und auch wieder ganz schön bergan.
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Lockerungsübungen
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Entspannung am Aussichtspunkt
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Wanderung mit Aussicht
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Durch einen schönen Buchenwald mit frischem Grün liess es sich trotz
der Anstiege aber entspannt wandern. Durch den noch lichten Blätterwald gab
es immer mal wieder Ausblicke hinunter ins Weserbergland. Die Vögel
zwitscherten dazu - es wurde warm und wärmer. Schon bald hatte jeder die
Jacken in den Rucksack verstaut und genoß die Frühlingssonne. |
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Alte Blätter am Boden, neue Triebe an den Ästen.
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| Die Wanderung führte am Gut Wedigenstein und an der alten Wallanlage
"Dehmer Burg" vorbei. Dann ging es steil hinauf und nach diesem Anstieg
hatte sich die Gruppe die Pause wahrlich verdient. |
Blick ins Weserbergland (rechts Bad Oeynhausen)
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Sitzplätze ausgebucht
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Nach 20min war es vorbei mit der Gemütlichkeit und nun ging es
auf dem "Wittekindsweg" weiter- hier konnte auch eine
Ausgrabungsstätte besichtigt werden, die lt. Info-Tafel große historische
Bedeutung hat.
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Erst 1996
wurde diese Kreuzkirche aus dem 10. Jh entdeckt, in der fünf christliche
Gräber gefunden wurden. Mit dem Glasbau sollen die historischen Fundamente
vor dem Verfall geschützt werden.
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| Eine Gaststätte mit sonniger Terasse (mit Ausblick, siehe oben)
lockte - aber außer dem erneuten Blick hinunter auf Weser, Hügel und
Felder ging es weiter auf dem Kamm zum Moltketurm. Ein kurzes Päuschen
für alle, die nicht hochsteigen wollten - die "Kletterer" mussten
feststellen, dass die Bäume mittlerweile höher sind als der 1929 erbaute
Turm, der mit seinen 281m eigentlich als höchster Punkt im Wiehengebirge
gilt. |
Und von dort war es dann nur noch ein Katzensprung zum weithin
sichtbaren Denkmal ... |
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Kaiser Wilhelm I. grüßt das Weserbergland
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| Ein großes Denkmal für den Kaiser, man kommt sich ganz klein daneben
vor. Nach vierstündiger Wanderung genossen die Bordenauer den Blick und
den imposanten Bau aus dem 19. Jahrhundert. Mit dem Auto kann man auch hochfahren, aber schöner
ist natürlich sich dieses Ziel zu erlaufen. |
Blick auf den Vorplatz und unten im Tal Minden mit Weser
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Nach der kurzen Besichtigung ging es auf schnellstem Wege
hinunter Richtung Cafe. Auf einer gemütlichen Terasse mit Blick auf das
Denkmal genoss die Gruppe noch Kaffee und leckeren Kuchen, bevor es mit
dem Zug auf die Heimreise ging. |
Gruppenfoto auf den Stufen des Kaiser-Denkmals
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Text und Fotos: Claudia Stolte
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