Wandern


Wanderprogramm 2011

Oktober:Wanderung im Calenberger Land


Lt. Wanderkalender waren die Alfelder Sieben Berge vorgesehen, aber Karl Bähre entschied sich dann für die Oktobertour kurzfristig um und so war das (nahe) Calenberger Land angesagt. Diese Bezeichnung gilt für die Landschaft von Wennigsen bis Hannover (also grob zwischen Leine und Deister) und so ähnlich war dann auch die Tour angelegt.  Mit dem Zug von Wunstorf kann man bequem bis Wennigsen anfahren und gleich starten. Erst durch den noch verschlafenen Ort bis die Feldmark und dann moderat bergauf, bergab durch den Wald oder an ihm entlang.
 
Morgens halb elf in Deutschland - Weite, Sonne und Landschaft genießen



Der "goldene Oktober" lud zum laufen ein, selten zum verweilen. Die Temperaturen waren durchaus als "frisch" zu bezeichnen und die Jacken wärmten im doch kühlen Wald. Das Laub zeigte sich nur punktuell schon in der Herbstfärbung, viele Bäume waren noch grün und hatten auch noch nicht soviel Laub auf den Waldboden abgegeben.
 
 

Über den Gehrdener Berg ging es vorbei an der Parkanlage Berggasthaus Niedersachsen. Diese wurde angelegt von Julius Trip Ende des 19. Jahrhunderts. Viele Jahrzehnte war die Parkanlage samt Gasthaus und eigener Bahnstation (!) im Besitz der Üstra.  Der Gasthof wurde 1955 abgerissen und das Gelände verfiel. Seit 1991 erfolgte aber eine Instandsetzung und auch ein Gasthof steht dort wieder. Über eine große Freitreppe kann man bis zum Deister schauen.
 
Karl Bähre gibt geschichtliche Erläuterungen zum Standort (Freitreppe)
 
 
Und hier der Blick von der Treppe Richtung Barsinghausen
 
 


  
Und der Busch noch mal in groß ...
Guckst Du?
Der Fairnesshalber muss man sagen, die Rehe standen eingezäunt in der Gegend rum, nicht spontan auf einer Lichtung .. und sie stehen auch auf der Speisekarte vom Berggasthof...


Vom Gehrdener Berg ging es weiter zum Burgberg mit seinem Burgbergturm. An einem etwas urigem Haus im Wald wurde dann die Rast gemacht. Am Haus war der Spruch befestigt "Der Mensch lebt nicht vom Brot allein" - aber die meisten aus der Bordenauer Gruppe bevorzugten natürlich mitgebrachte Brote als Mahlzeit und heiße Getränke.
 
 

   
Nach der Pause ging es hinab und wieder hinauf, diesmal zum Burgberg mit seinem Burgbergturm. Diese kann allerdings nur an bestimmten Tagen im Monat erklommen werden. Erbaut wurde der Turm 1897 und hat eine wechselvolle Geschichte erlebt (u.a. Nutzung als Ausflugslokal, Landschulheim, Lazarett). Heute ist der Turm im Besitz der Stadt Gehrden.
 

 
 
Vom Burgberg ging es dann weiter zum Benther Berg (173m). Nach dem anspruchsvollen Anstieg war aber der anstrengdste Teil der Wanderung endgültig geschafft. Durch den Wald ging es wieder hinunter und auf Hannnover zu.
   
Am Wegesrand gab es noch schmucke Bauernhöfe zu entdecken, die Gegend war und ist sehr fruchtbar und war einmal eine sehr reiche Landschaft -was sich in den Bauten ausdrückt.
 
Versteckspiele oder was?
Fallobst als Zwischenmahlzeit

Zwiesprache Mensch und Tier

Die Zivilisation wurde im Stadtteil Badenstedt erreicht. Die nahe Anbindung an die große Stadt erklärt, warum das Calenberger Land ein sehr beliebtes Ausflugsziel der Hannoveraner ist. Die Gruppe fuhr dann mit der Stadtbahn in die City; hier wurde in einem Cafe bei leckerem Kuchen ein wenig entspannt, bevor es ins Getümmel des Hauptbahnhofes und in die S-Bahn Richtung Wunstorf und nach Hause ging.
 
 
Gruppenfoto mit Spruch (Der Mensch lebt nicht vom Brot allein) - alle Brote waren bereits verspeist ...
 
 
 

 
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